Meine Leser kennen mich gar nicht wirklich. Da zu einigen jedoch eine bemerkenswerte Autor-Leser-Fernbeziehung herrscht, wollte ich den Interessierten hier einen kleinen Einblick geben, der über die spärlichen Infos zu mir hinausgeht.

Ein Herz für Schottland

Nachdem ich einige Jahre für eine Privatbank im Portfoliomanagement gearbeitet habe, habe ich gekündigt und München verlassen. Doch nie habe ich gegenüber meinen Lesern erwähnt, wo es danach hinging.

Ich hatte damals den Entschluss gefasst, auf meinen BWL-Abschluss aus München noch einen Master-Abschluss draufzusatteln. Hätte ich es an diesem Punkt nicht gemacht und weiter gearbeitet, hätte ich es wohl irgendwann gar nicht mehr gemacht. Also ging es für ein vertieftes Studium der Finanzwissenschaften nach St Andrews an die schottische Ostküste. Die Uni hat ja durchaus einen respektablen Ruf und die Stadt hatte es mir schon bei meinem ersten Besuch wahnsinnig angetan. Am Meer zu leben ist einfach eine Klasse für sich.

Also habe ich das letzte Jahr in St Andrews verbracht und bin noch immer oft dort oben. Meine Artikel schreibe ich am liebsten in einem winzigen Coffee Shop (oben rechts), kleiner als eine Garage, im Fenster sitzend bei einem doppelten Espresso und einem Mandelcroissant. Da hat man das Treiben immer so schön im Blick und außerdem ist es dort herrlich kommunikativ.

Ist mir der Trubel zu viel, geht’s in eine vor einigen Jahren entweihte und der Uni übereignete Kirche (unten links), wo es sich bei Totenstille in wahnsinnig toller Atmosphäre für postgraduale Studenten sehr vertieft arbeiten lässt. Sehr weit weg von den Scharen an jungen Bachelor-Studenten und extrem wohltuend…

 

Bälle suchen und Pläne schmieden

Arbeite ich gerade mal nicht, findet ihr mich mit höchster Wahrscheinlichkeit auf dem Golfplatz. St Andrews weist ganze sieben Plätze in der Stadt auf, was wohl die höchste Dichte in der ganzen Welt ist, und ist für Golfer einfach ein Paradies. Da kann man sich beim frischen Nordsee-Wind den Kopf frei blasen lassen und bekommt trotzdem deutlich mehr Sonne ab als landläufig vermutet!

Den Abschluss aus St Andrews habe ich mittlerweile in der Tasche und so geht meine Zeit dort dem Ende zu. Der Gedanke daran stimmt mich betrübt, denn vor allem für den FANTASTISCHEN Espresso habe ich in Deutschland bisher noch nicht wirklich passenden Ersatz gefunden.

Auch wenn viele sicher neugierig sind, an was ich denn jetzt so arbeite, so muss ich mich zum aktuellen Zeitpunkt dazu leider noch etwas verschlossen geben. Nur eines kann ich schonmal vorwegschicken: Ich werde weiterhin unternehmerisch tätig sein – mein Lebensentwurf der Wahl.

Mit den besten Grüßen

Euer Dominic


Dominic arbeitete nach Banklehre und Wirtschaftsstudium für eine Privatbank als Portfoliomanager und verwaltete große Vermögen. Auf seinem Blog Der Portfoliomanager schreibt er über schlaue Geldanlage – mit dem Ziel, die Rendite seiner Leser vorm Nullzins zu retten.